Donnerstag, 14. Juni 2007

Autor an Datennirvana - … Umlaufbahn noch nicht verlassen!

Kurz zu Datenabgleich:

Agnes seit Anfang Mai in Stockholm – Kontakt: Speerlich / Situation: decodierbar

Eigener Aufenthalt in Kristianstadt steht – Zeitraum: Aug-Jan

Aktivitäten für Campusmagazin rückläufig (siehe Kristianstadt)– Ansichten: hier

Was man nebenher so tut – Spielen unter dem Sternenhimmel

Ministerin Eva-Maria-Stange steht mir im Interview Rede und Antwort - Seltenheitswert

Terrorismus und andere Leiden – Wendgräben und der Einfall der Jesseaner

Elterliche Silberhochzeit und die Überschätzung meines DJ-Potentials – Fazit: Stress für 100 Gäste

Zusage meiner Akkreditierung für das tff in Rudolstadt zu meinem Geburtstag – Wer kommt mit?

Hannes recherchiert und interviewt in Hamburg – Bundesassistentenkonferenz als Dissertationsthema?

Kieler Woche und andere Entspannungstechniken – Zweck: Durchathmen | Rauskommen

Lesevergnügen mit Gita und Mehr – Fazit: Reinsehen und Weiterkommen

Görlitz kann richtig feiern – beste WG-Party ever seen mit 150 Leiten am Grenzübergang gefeiert

Nachdem Subways und Mc-Donalds Müll der Globalisierungsgegner entfernt ist und die Protagonisten wieder an ihrer Normbiografie schnitzen, übe ich mich in kritischen Gedanken. Bin sozusagen bewusste Ratte die aus dem Speck heraus über den Speck an sich reflektiert. Habe auf 700 km bis nach Kiel 93kg C02 emittiert, pflanze dafür aber Oregano auf der Fensterbank. Intellektuelle Schnellschüsse oder verbale Tiefflüge sind erst in Stressfreieren Zeiten zu erwarten…

Jedem sein Kopfgulag! – Solidarität!

Dienstag, 1. Mai 2007

Im Blickfeld

Bald gibts wieder was zu berichten.

Vorerst will ich euch darauf hinweisen, dass mein letzter Beitrag scheinabr administrative Leser in den USA gefunden hat ...

Seht selbst:

Donnerstag, 26. April 2007

** Zwischenmeldung **

Zwischen knisternder Frühsommerwärme im Freien und Schmutzfenster verdunkelten Schreibtisch gibt es in meinem Fall selten Berührungspunkte. Im Zuge der mentalen Umstrukturierung des Autors, wird nun Oft das von lauen Winden umwehte Parkbänkchen zum Arbeitszimmer und das vermuffte Schlaf- und Studiersilo mit Frischluft durchflutet.

Den -durch ein beherztes ganztägiges Fenster- und Haustüröffnen- eingeleiteten lebensnahen Akte der Transparenz möchte ich an dieser Stelle durch einen kleinen Rundgang durch mein lebensfernes Netzniravana abrunden.

Nicht nur das Umfeld des Autors, sondern auch Wikipedia muss sich auf Wind gefasst machen. Ersterer als Auf- und Letztere als konservativen Gegenwind. Das Land des "freedom and Brave" befindet das tolle Wikiprojekt als zu liberal und hält mit conservapedia.com dagegen. (Wissens-) Freiheit und Vernetzung ist nur dann gut, wenn Sie auch für naive Gemüter leichtverdaulich daher kommt. Chapeau Meinungsfreiheit!
[NACHTRÄGLICHE ANMERKUNG: Aber auch Larry Sanger als Gründervater von Wikipedia hält mit einem "Experten-Projekt" gegen die wissenschaftliche Verflachung bei der Muttersite.]


Ein neuer Stern namens Twitter steigt am Himmel von Youtube und myspace auf. Hier findet Stalker-Gen und SMS-Fanatismus mit morsezeiliger Fastfoodartikulation zueinander. Toll was es alles gibt um sich als Biene-MAYA in der Bunten Blumenwelt zu berauschen.

Wer des ewigen Geredes a la „früher war alles besser“ überdrüssig ist, darf gern unter gabminder.com auf harte Zahlen sehen.

Für den Aktivisten seien die Seiten privatkopiererknast und guantanamoflotillaanempfohlen.

Wer mehr über seine Website(n) wissen will, der kann sich mal das Googleanalyticstool ansehen.

Neue Software gibt es unter click-now.net, buggs für anonyme Anmeldungen unter bugmenot.com und ein erster grafischer Eindruck unseres Campusmagazin unter "LINK hier"

Der Autor meldet sich ab, um in studentischer Umgebung subventionierte Nahrungsaufnahme zu betreiben und verkehrt über das verlängerte Wochenende in heimatlichen Gefilden.

Donnerstag, 29. März 2007

Blick zurück und Schritt nach Vorn

Begonnen hat alles mit einer Fahrt in die Röhn, die letzte Randbastion der CSU-Geschwängerten Landluft. In Erfurt zum Cafe und einem Plausch über Krämerbrücke und Festungsbau, in Meiningen zum fliegenden Holländer und bei einer Hochmoorwanderung im Kreuzottergebiet. Zzzzzz
Zurück im Ort des Studiosos konnte ich zwischen Redaktionssitzung und Dozententüren einen Aufschub meiner Arbeit zur Bundesassistentenkonferenz erwirken und werde zu Recherchezwecken demnächst nach Hamburg ins Archiv fahren. Auslandssemester in Schweden ab Herbst ist zu 90% sicher. Ein Flyer zur Infoveranstaltung Stiftungen und Stipendien kann bestaunt werden.
Nun ist der Herr auch freiberuflich Selbstständig und hat nun auch den amtlichen Segen per Steuernummer erhalten.
Die Buchmesse in Leipzig warf traditionell wieder Brettspiele und Bücher ab. Man traf sich mal wieder mit alten Schulkameraden die jetzt Kunst bei Neo Rauch oder Religionswissenschaften studieren. Lesungen und Abendveranstaltungen inklusive. Um Sponsoren und Werber für unser Campusmag zu finden, kam man in nette Gespräche, sammelte fleißig Visitenkarten und ließ sich über die Vorzüge des Presseausweises belehren. (Da deutet sich ein neues Ziel an!)
Das Philosophenherz schlug bis zum Hals, als ich Mittagsbemmekauend im Freien saß und Slavoj Žižek himself mit zwei Suhrkampphotographen auf mich zu kam. Nach einem längeren Diskurs über die Unterschiede zwischen dem „Leben der Anderen“ und „Good bye, Lenin!“, ließ er sich in einem Müllberg liegend für sein neues Buch ablichten. Ein kleiner Schritt für Žižek, aber ein großer Schritt für den Blogger.
Außerdem brachte die Messe ein neues Arrangement für die Vitrine (siehe erste Veröffentlichunge) und es wird zum neunzigsten Gründungstag des Malikverlages eine Ausstellung in Chemnitz geben.
Zu Hause durfte ich mich ins neue Kursbuch einlesen und eine sehr spannenede Doku von Graham Hancock bestaunen und hiermit weiterempfehlen.
Schlafen und Wachen wechselte sich ab und ab heute weile ich bis nach Ostern in der Heimat.
Frühlingswetter für Alle!

Zwwwusch und wech…

Freitag, 9. März 2007

kleiner Lacher zum Freitag

Donnerstag, 8. März 2007

Sonntagsreden und Freitagswörter

Wir erinnern uns alle an die Zeiten in denen der Karrikaturist im Hinterzimmer unter Angstschweiß an seiner Kunst feilte, Sicherheitsfirmen und Hintereingänge reaktiviert wurden und man Angst haben musste dänische Grillpölse in Neukölln kaufen zu müssen. Vergessen die Tage in denen Salman Rushdie in Androhung einer Fatwa untertauchen musste und gebrochene Heimkinder gegen sadistische Nonnen klagten.
Nicht erst seitdem Wir als Papa-Ratzzi der allumfassenden Kirche vorstehen und in Bälde der Hahnenschrei durch den Muhezinruf abgelöst werden soll versetzt der Glaube wieder Berge.
Man stellt sich ein auf Yoga am Mittwoch, Vodoo am Donnerstag, Wörter zum Freitag, Toradebatten am Shabad oder weihrauchgeschwängerte Sonntagsreden. Die Fahnenindustrie läuft auf Hochtouren, stellt von dänischen Exportfahnen, auf WM und von dort auf weiß gelb um. Sichrheitsfirmen dürfen wieder Synagogen, Ressortleiter und bald auch Moscheen schützen. Vergessen die Zeiten in denen Glauben nur Privatsache war. Nein man trägt ihn nun wieder offenen als Meinung eines alten Mannes getarnt nach Regensburg, als Koffer in Hauptbahnhöfe oder jagd ihn als Sau um das deutsche Dorf.
Und nun treibt den Dörfler die Frage um, ob man dem Muselmann die mit Golgota gereinigten Zähne zeigen sollte.
Nein!... muss hier die Antwort sein. Denn das einseitig säkularisierte Abendland muss sich auch und gerade auf seine Wurzeln in der arabischer Sinnlichkeit, der jüdischer Debbutierfreude und der christlicher Strebsamkeit besinnen. Bislang trägt der Glauben an diese Kultur. Wer ihn verschenkt der ist ihn los.

Denn wer Gott in Glaubensfragen befragt, der bekommt unchristliche Antworten!

Mittwoch, 7. März 2007

Leichte Mädchen

In jeder Stadt gibt es Damen, die des Nachts durch die einschlägig bekannten Viertel stolzieren, um nach Objekten ihrer Begierde Ausschau zu halten. Der Stundenverdienst lässt sich sehen, das anrüchige Übel wird toleriert, der Akt erfolgt diskret und schnell. Meist treten die Damen zum Schutz vor tätlichen Übergriffen Paarweise auf. Eine eindeutige „Arbeitskleidung“ signalisieren die Zugehörigkeit zum Berufsstand und wir daher auch durch den „Vater“ gestellt. An ihn werden daher auch folgerichtig die Eingeworbenen Mittel diskret weitergeleitet werden. Das Arbeitsklima ist gut und krisenfest, daher eilen die Damen gelegentlich schon des Morgens geschäftstüchtig durch die Straßen. Die Preise sind landesweit transparent und daher verbietet sich das Feilschen auch im Hinblick auf die „väterlichen“ Repressionsmittel von selbst.
Auch wenn das Gewerbe eines der ältesten der Welt ist, treibt es derzeit besondere Blüten. Man zahlt nicht mehr Bar sondern kann diskret überweisen und bekommt im Nachhinein eine genormte Aufschlüsselung seines Aktes. Das Moderne besteht in der zeitnahen Abwicklung, immer neue Orte werden für das Geschäft erschlossen und penibel als solche ausgewiesen. Die Zeichen stehen auch in diesem Bereich auf Wachstum und es zeigt sich, dass auch mit dem Verkehr im Stehen Geld zu verdienen ist. Der Mitarbeiterbedarf ist so hoch, dass auch und gerade der Jahrgang der verbeamteter Mittfünfzigerinnen aus prekären Büroverhältnissen eingesetzt werden. Das gerade Sie beim allseits beliebten Katz- und Mausspiel immer das einstudierte Lächeln, auf ihr Faltengegerbtes Gesichter zaubern, nötigt einem Respekt ab.
Doch hier gilt es die Grenzen der Machbarkeit auszuloten bevor Damen mit dem Gefühl auf ihn zu gehen eine Strich unter einen rotblauen Zettel machen. Denn Politessen sind keine leichten Mädchen und in erster Linie Ordnungdiener. Auch in Angelegenheiten des Verkehrs.

Samstag, 30. Dezember 2006

für den kleinen Hunger Zwischendurch

Liebe Freunde des gediegenen Ausdrucks und der gedrechselten Worte...


Herr E hat sich für ein Paar Tage aus der Erreichbarkeitswelt in die heimatliche Provinz zurückgezogen. Skype und ICQ schweigen, der Briefkasten quillt über und Herr E sitzt in trauter Runde und freut sich über das Nichterreichbarsein.
Der Orgasmus des Kapitalismus hat den bescheiden Lebensraum des Herr E um eine Esspressomaschiene, freundliche Zeilen, guten Tee und Räucherspezereien am Stab erweitert.
Es sprudeln neue Ideen (zum Beispiel das Vorhaben Kindheitserinnerungen als humorvollen Band zu Verschriftlichen), der amüsierte Blick auf das Panoptikum der Weihnachtsmienen bereichert den Themenfundus potentieller Kabarettstücken und man erfreut sich an Wohlbefindensbekundungen lang nicht gesehener Menschen, die sich zum Fest zwangsläufig in der Peripherie des täglichen Aktionsradius befinden.

Ich denke nun zu wissen weshalb der zweite Weihnachtsfeiertag im Land of Brave Boxingday heißt. Grund könnte die 3-tägige Quarantäne für Familien sein, in deren normalen Alttag sich die Interaktion mit dem eigenen Rudel auf wenige Minuten beim Essen-Fassen beschränkt. Logischerweise ist am dritten Tag dann einfach mal das Harmoniemaß voll.
Man kann den Tag aber auch – wie meiner Einer- bei einer netten Tanzveranstaltung ausklingen lassen, sie ich meinerseits zweckentfremdet als Diskussionsabend wahrgenommen habe und mich dazu mit einer Menge ehemaliger Freunde, Mitstreiter und Bekannten im Zittauer E-mil eingefunden habe.
Herr K aus K an der Waterkant und Ich haben am Folgetag den versammelten Altlasten von Ostritz (siehe Laube & Co ) einen Salto Mortale beim Kickerturnier vorgeführt… (ich möchte aber erwähnen, dass ich mich dann gegen 2 Uhr nachts gedrückt habe und dem grandiosen Revanche-Sieg des Teams Gartenkröte & Mario H… nicht beiwohnen konnte.)

Des weitern gabs:
4 stunden Tiefschürfende Konversation mit Herrn H im Waldhaus
ein Lesemarathon für Lob des Imperiums (siehe Rechts ) und erste Seiten aus Geschichte Europas von 1945 bis zur Gegenwart
beste Heiterkeit bei der Sendung mit dem Klaus (siehe hier )
eine Fussballturnier in der Alten Ostritzer Sporthalle gegen Zwerge im Alter meines Bruders
nette Gespräche mit An- und Rückgereisten

guten Rutsch (siehe: ראש השנה טוב (guter Anfang))
euer Herr E

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Zuletzt aktualisiert: 17. Apr, 22:14

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