Freitag, 20. März 2009

Sierra Nevada 2009



Nachdem Herr K aus dem Exil im Land des Drachen bzw. 中华人民共和国 (Achtung bei Linknutzung: umfangreiches Tracking!!!) zurückgekehrt ist, ging es erneut auf muskelgetragene Wanderschaft.

Dieses Jahr in die andalusische Sierra Nevada . Nach Sichtung des Kartenmaterials, Wettercheks und Erfahrungsberichten viel die Wahl auf den kurzen Frühlingsanfang im März.

Am 3.3. trug uns die polkappenschmelzende CO2-Schleuder nach Malaga, wo uns die Stewardes mit einem glucksend vorgetragenen Wetterbericht in den Regen entließ. Nach einer 4-tägigen Eingwöhnungsphase in örtliche Kultur, Wetterlage und Mentalität starten wir von Granada Richtung des 1500m höher und etwa 100km entfernt gelegenen Trevelz.

Eine recht umfangreiche und kommentierte Impression kann der geneigte Leser unter diesem Link auf sich wirken lassen.

Hochlichter 2009:
- Panoramanachtlager
- Sonne pur
- Grenzen der eigenen Belastbarkeit
- Tinto und Jambon Serano
- ein guter Daunenschlafsack im Gepäck


Fazit:
Eine gute Ausrüstung hat uns erstmal und wirklich an die grenzen der körperlichen Belastbarkeit gebracht. Symptome eines handfesten Nährstoffmangels beim Kollegen K unterstrichen die Bedeutung eines ausgeglichenen Futtervorrates. Nicht nur skurrile Fotos sondern auch auch Schwellungen und Blasen an Fußbett und Verse zeigten die Grenzen der physischen Belastbarkeit des minimalistisch gehaltenen Körperbaus des Autors auf. Wettertechnisch fanden wir das optimale Zeitfenster um uns zwischen kühlendem Tal und Schmelzwassergetränkten Höhenzügen vorzutasten. In sommerlich-drückender Hitze ist die Sierra ebensowenig zu bewandern wie im beißenden Wind- und Schneestürmen zur Jahreswende. Touristisierte Dörfer wurden Essenfassend-schnell passiert und die nähe der menschenleeren Natur gesucht. Es ist beeindruckend, dass selbst eine konstant über 20kg wiegende Krackse bei einer überwunden Gesammt-Höhendifferenz von ca. 6000 Höhenmetern nach einer Woche nichtmehr spürbar ist oder man das Gewicht für den richtigen "Drive" sogar benötigt.

Der Autor freut sich in einem oder zwei Jahren erneut berichten zu dürfen!

(Bei Interesse kann auch gern eine umfangreiche Bildersammlung angefragt werden!)


Nun aber schreibe ich noch 2 Wochen aus dem andalusischen Süden an meiner ausstehenden Abschlussarbeit weiter... Sonne und "leichte Lebensweise" motivieren ungemein!

*Platzhalter*

Hier muss etwas Raum bleiben um eventuell eine der folgenden Begebenheiten oder Beobachtungen genauer auszuformulieren und dem geneigten Leser nahezubringen ...

- die Bundesbremse Köhler war im kleinen Ostritz (Stoff zum Denken und Schmunzeln)

- "Was dem Bayern sein Auto..." (Beobachtungen zum Prestigeverhalten)

- zahnärztlicher Selbsterhaltungstrieb zu Lasten des Autors (kritisches zum System der Gesundheitsversorgung und einem Vertreter der Zunft)

- "Verschnitten!" (Azubis haben den Autor zugerichtet)

- "Messeschmarotzer" (Feldstudien im Umfeld der weltweit größten Spielwarenmesse in Nürnberg)

- "Der Nachwuchs der Upper-Class lernt Prestigegehabe" (30 Minuten Beobachtung vor der Privatschule "Königen-Luisen-Stift Berlin")

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Zuletzt aktualisiert: 17. Apr, 22:14

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