Freitag, 29. August 2008

..den holt der schauble!

Richtig! Aufregen wollte ich mich.

Denn das ist der Grund weshalb ich mich vor dem dritten Akt meiner Sommerreise genoetigt sehe meine Entruestung ueber heimatlich heimliche Postwurfsendungen des Rollstuhlimperiums (diesmal unter Beihilfe der Erbsenzaehler) zum Ausdruck zu bringen.
Zum Glueck hat meine Postdienststelle mich rechtzeitig aufgeklaert, dass auch ich zu den gluecklichen ersten Empfaengern der neuen Steuer-ID gehoere. Clever, dass ein Grossteil der Nummern waehrend der Urlaubszeit eingeht und die Annahme damit nur selten verweigert werden kann.

Worum gehts?
Kurzgesagt um die Vorbereitung einer verdeckte Volkszaehlung 2010 und den Aufbau eines einheitliche Melderegisters der auf Perspektive auch die erkennungdienstliche Behandlung erleichtern und beschleunigen soll.

Was regt auf?
- Volkszaehlung 1 durch das Bundesverfassungsgerichts (am 15. Dezember 1983) untersagt und den Schutz der Privatsphaere durch die Einfuehrung des Rechtes auf informationelle Selbstbestimmung gestaerkt
- als steuerliches Ordnungsmerkmal eingefuehrt aber per Verordnung als offener Datenpool zu missbrauchen
- Datenpool macht Vernetzung mit biometrischen Daten (neuer Pass), genetischen Daten (neue Gesundheitskarte mit Krankheitsverklaeufen, etc.) und Geodaten (Bewegungsprofil des Mobiltelefons) moeglich
- sichere Daten gelangen seit eh und je (und Hier, Hier, Hier auch ganz aktuell) an Dritte
- diese Dritten ergaenzen ihrerseits mit Konsumdaten (Payback), Kredittreue (schufa), Verhaltensprofielen (Surfverhalten im Internet ueber sitetracking)

Wo fuehrts hin?
Wie gern Erkennungsdienste, Versicherung, Arbeitgeber und den Zentralismus vorantreibende Behoerden in die dann schon gebackene Datentorte beissen wollen liegt auf der Hand!

Was tun?
Ach ja genau es gibt noch aufrechte Zeitgenossen, die sich anstrengen.
Ganz Interessierte sollten Hier nachlesen!

was macht der autor?
Ich werd ein Protestschreiben an das Bundeszentralamt für Steuern verfassen und ueberlegen ob ich den Rechtsweg beschreite und ueber die Finanzgerichtsbarkeit die Nichtzulässigkeit der Steuer-ID feststellen zu lassen. Das Einreichen kostet Geld und wenn der fall steht wuerde ich eine Aussetzung festsetzen bis das Musterverfahren der Humanistischen Union am Finanzgericht Köln unter dem Aktenzeichen 2 K 2822/08 entschieden wurde.

*autor uebergibt sich und entfernt sich fluchend aus der Spuren hinterlassenden digitalen Welt*

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Zuletzt aktualisiert: 17. Apr, 22:14

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